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Veterinärmedizinisches Zentrum, das in allen medizinischen und chirurgischen Disziplinen im Schnellverfahren tätig ist, in Straßburg (67)

Die Anästhesie meines Tieres

Wie werden Hunde, Katzen und NACs narkotisiert?

Die Vollnarkose soll Bewusstlosigkeit, Muskelerschlaffung, Schmerzfreiheit und das Fehlen der Erinnerung an das, was während der Einschlafphase geschehen ist, bewirken.

Die Lokalanästhesie zielt auf einen bestimmten Bereich ab, um eine vollständige Muskelerschlaffung und lokale Schmerzfreiheit zu erreichen, so dass bestimmte Handlungen durchgeführt werden können.

Es gibt verschiedene Situationen, die eine lokale oder allgemeine Anästhesie bei einem Tier erforderlich machen können: Durchführung spezieller Untersuchungen, die eine vollständige Immobilität erfordern, chirurgische Eingriffe, Aggressivität, zu großer Stress ...

In der AGORAVET Klinik werden jährlich mehrere tausend Anästhesien durchgeführt. Dank modernster Ausrüstung und eines geschulten und trainierten Teams werden die Anästhesierisiken in unserer Praxis auf ein Minimum reduziert.

Ist eine Narkose bei meinem Hund, meiner Katze oder meinem NAC riskant?

Die Anästhesie eines Tieres ist kein harmloser Vorgang. Er erfordert eine gute Vorbereitung des Pflegeteams, eine gute Ausrüstung und ausgereifte Protokolle, die systematisch angewendet werden. Es gibt kein Null-Risiko bei der Anästhesie, so dass die Erstbeurteilung des Patienten und die Einhaltung der guten Anästhesiepraxis unerlässlich sind.

Um das Anästhesierisiko zu verringern, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, wie z.B. das vorherige Nüchternbleiben je nach Tierart. Die direkte Untersuchung des Tieres (klinische Untersuchung) ist nicht immer ausreichend für eine gute präanästhetische Beurteilung. Daher wird empfohlen, je nach Patient bestimmte präanästhetische Untersuchungen wie Blut-, Urin-, Herz- oder Atemtests durchzuführen.

Nach Abschluss dieser Untersuchungen wird ein individuelles Anästhesieprotokoll erstellt.

Wie läuft die Narkose bei meinem Hund, meiner Katze oder meinem NAC ab?

Vor jeder Narkose und wenn es möglich ist, ohne den Zustand des Tieres zu verschlechtern, wird eine gründliche klinische Untersuchung durchgeführt. Wenn die Untersuchung positiv ausfällt, wird ein Beruhigungsmittel verabreicht. Das Beruhigungsmittel reduziert den Stress und ermöglicht es, mit der Schmerzbehandlung zu beginnen, wenn dies erforderlich ist. Das Tier wird vor, während und nach der Behandlung nicht belästigt, da die Wirkung des Medikaments länger anhält.

Bei Hunden, Katzen, Frettchen, Kaninchen und einigen Nagetieren wird routinemäßig ein intravenöser Katheter gelegt, über den während der Anästhesie Medikamente und Infusionen verabreicht werden können. Bei anderen NAC kann das Legen eines Katheters komplizierter und zeitaufwendiger sein oder aufgrund der Größe des Tieres nicht routinemäßig durchgeführt werden.

Die Anästhesie wird dann entweder durch intravenöse Verabreichung von Medikamenten oder durch Inhalation von Gasen eingeleitet. Wenn möglich, wird das Tier intubiert, d.h. ein Schlauch, der an ein Gerät angeschlossen ist, das Sauerstoff und Anästhesiegase liefert, wird in den Hals des Tieres eingeführt. Dadurch wird die Sicherheit der Anästhesie erhöht, da die Atmung des Tieres kontrolliert wird. Dieses Verfahren wird routinemäßig bei Hunden, Katzen, Frettchen, Vögeln und Reptilien angewandt. Es wird manchmal bei Kaninchen, Meerschweinchen und Ratten sowie bei einigen ungewöhnlicheren Tierarten je nach Bedarf durchgeführt. Bei anderen Tierarten ist dieses Verfahren nicht routinemäßig möglich. Während des gesamten Verfahrens der Vollnarkose wird besonders auf die Temperaturkontrolle und den Schutz der Augen geachtet, die durch langes Offenhalten beschädigt werden können.

Die AGORAVET Tierklinik verfügt über eine hochmoderne und fortschrittliche Ausrüstung zur Unterstützung der Atmung von kleinen Tieren wie Ratten oder Meerschweinchen bis hin zu großen Hunden.

Während der gesamten Einschlafphase wird das Tier von einer qualifizierten Anästhesieschwester und mit verschiedenen Überwachungsgeräten überwacht: Pulsoximetrie, Kapnographie, EKG, Apnoe-Detektoren, Messung der Körpertemperatur, Herz- und Atemfrequenz, Messung des arteriellen Drucks.

Am Ende des Verfahrens wird das Tier allmählich geweckt und überwacht, bis es das Bewusstsein wiedererlangt hat. Anschließend wird es in einen ruhigen, beheizten Raum gebracht. Es erhält die notwendigen Behandlungen, um sein Wohlbefinden und die Schmerzfreiheit zu gewährleisten. Wenn alle Wirkungen der Anästhesie abgeklungen sind, wird das Tier in einen artgerechten Bereich verlegt. Zusammenfassende Informationen zur Anästhesie finden Sie hier (= Dokument zum Herunterladen für die Anästhesievorbereitung des Patienten).