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Veterinärmedizinisches Zentrum, das in allen medizinischen und chirurgischen Disziplinen im Schnellverfahren tätig ist, in Straßburg (67)

Fallstudie: Otitis

Anamnese :

Der Hund wurde wegen Gleichgewichtsstörungen, einem nach rechts geneigten Kopf, Ptyalismus, Empfindlichkeit der Ohren und horizontalem Nystagmus in Ruhe vorgestellt.

MRI-Sequenzen :

Die rechte Tympanonblase ist mit heterogenem hyperintensem Material in der T2-Wichtung gefüllt (Pfeil), hypointensiv in T1 ().Pfeil) und zeigt keine Erhöhung nach Kontrastmittelinjektion mit Ausnahme der Epithelregion.

Eine Hyperintensität (Pfeil) ist ventral an der Tympanonblase zu sehen, die sich über die langen Muskeln des Kopfes bis zur Peripherie des M. pterygoideus medialis und des M. digastricus in der T2-Gewichtung erstreckt. Diese Hyperintensität́ breitet sich aus und führt zu einem diskreten Masseneffekt auf den Nasopharynx.

Größere, schlecht definierte Erhöhung der hyperintensiven Läsion (Pfeil) nach der Gadolinium-Injektion.

Schlussfolgerung:

Es wurden Anzeichen einer Otitis media rechts und einer Otitis interna festgestellt. Nachweis einer beidseitigen Stenose der beiden äußeren Gehörgänge und einer großen Schwellung, die wahrscheinlich entzündlichen oder infektiösen Ursprungs ist und auf die Otitis media zurückzuführen ist.

Die Kenntnis von Läsionen des Innenohrs kann für die Therapiewahl und die Prognose entscheidend sein.

Die MRT ist die Untersuchung der verschiedenen Strukturen der Gehörgänge.

Die Überlegenheit von MRT gegenüber CT ist bei der Analyse des Innenohrs weitgehend bewiesen.


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